OnArrival

 

Gestern ging unser OnArrival Seminar zu Ende und bis Abends sind alle, bis auf einige wenige Richtung ihrer Projekte und Gastfamilie gefahren.

 

Während der Woche hatten wir die ein oder andere Einheit und zwischendurch immer sehr leckeres indisches Essen. Schon zum Frühstück fing es teils mit leicht scharfen Essen an, oft gab es Chapati, was eine Art Fladenbrot ist.

 

Was rein muss, muss auch wieder raus. Soviel zum Thema Toiletten. Wir hatten im FSL – Center das Glück, uns bekannte Toiletten zu haben, da es normalerweise üblicher ist, nur ein Loch im Boden als Toilette vorzufinden. Dennoch gab es kein Klopapier. Wir hatten einen Schlauch mit „Wasserspritze“ der als Klopapier diente, was übrigens auch die luxeriösere Variante darstellt. Man kommt in das Ganze aber recht schnell rein.

 

Ich möchte euch jetzt einen kurzen Überblick über unsere Einheiten geben.

 

Am Montag ging es los, indem wir ein paar Grundinformationen bekommen haben, uns selber Vorstellen sollten, uns die Hausregeln gezeigt wurden und wir über unsere Erwartungen und Ängste gesprochen haben.

 

Am Nachmittag gab es dann noch ein traditionelles Willkommen, bei dem die Mädchen einen roten Punkt auf die Stirn bekamen, und die Jungs einen Strich. Symbolisch soll dies für das dritte Auge stehen. Wir bekamen wunderschöne Blumenketten um den Hals gehängt und wurden mit Kerzen willkommen geheißen. Dies war ein sehr schöner Moment für mich und ich denke auch für die anderen Freiwilligen.

 

Am Dienstag wurde FSL und der IVS vorgestellt, anschließend dann noch eine Session über Indien im allgemeinen und den indischen Lifestyle. Am Nachmittag hatten wir noch ein Gespräch über Sicherheit, bevor es dann nach Kundapur ging. In Kundapur hatten wir die Chance uns indische Kleidung, indisches Essen zu kaufen, Kopien und Passfotos anzufertigen und was unser Herz sonst noch begehrte.

 

Am Abend fand noch eine Peace Session bei einer sehr entspannten Atmosphäre statt.

 

Mittwoch Morgen gab es eine eine Einführung über das Projekt und die Gastfamilie. Nach dem Mittagessen ging es dann mit einem Sprachenkurs über die jeweilige Sprache (Kannada in Karnataka oder Tamil in Tamil Nadu) weiter. Ich lerne Kannada. Später kam noch eine Gastfamilie vorbei, der wir Fragen stellen durften und am Abend sollten wir dann Vorbereitungen für eine Unterrichtsstunde machen, die dann am nächsten Tag folgte.

 

Am Donnerstag bin ich, mit noch 10 anderen Freiwilligen in eine Schule in Kundapur gefahren. Dort haben wir unser Land vorgestellt und haben einige Spiele mit den Kindern gespielt. Es hat insgesamt sehr viel Spaß gemacht.

 

Nachmittags gab es nochmal eine Sprachunterrichtsstunde und Abends haben wir dann nach dem Abendessen einen Bollywood Film geschaut.

 

Freitag war unser letzter Tag. Los ging es mit einer letzten Stunde Kannada Learning und danach haben uns Freiwillige von ihren Erfahrungen erzählt. Vor dem Mittag gab es dann noch ein paar Do‘s and Don‘ts. Danach war noch ein Abschlussgespräch und um 4 sind die ersten in Richtung ihrer Projekte aufgebrochen.

 

Für mich und alle die nach Mysore mussten ging es um 7 mit dem Bus nach Kundapur und von dort aus 2 Stunden später mit einem Sleeper Bus nach Mysore. In Mysore kamen wir dann früh um 6 an. Das Schlafen im Bus ging mehr oder weniger ganz gut. Da ich und 3 andere aber noch nach Hunsur mussten, sind wir nachdem der Rest abgeholt wurde mit dem Bus nach Hunsur gefahren.

 

In Hunsur angekommen bin ich dann mit einer, von meinem Koordinator organisierten Rikscha zu meiner Gastfamilie gefahren und wurde von meiner Gastschwester in Empfang genommen.

 

Jetzt bin ich schonmal hier in meiner Gastfamilie und habe heute den Tag um mich auszuruhen.

 

 

 

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