Weekend Kundapur

 

Über jede einzelne Arbeitswoche zu schreiben macht denke ich nicht allzu viel Sinn, da es ja im Prinzip jede Woche das selbe ist, außer vielleicht so ein paar besondere Tage in der Schule.

 

Letzte Woche war ich nur 2 Tage in der Schule, da ich von Dienstag bis Donnerstag krank war. Und am Freitag war zu meiner Freude Teachers Day. Das heißt die Schüler hatten nur Vormittags Unterricht und nach dem Mittag wurde dann der Teachers Day gefeiert, indem wir Lehrer verschiedene spiele spielten. Für das erste Spiel wurden gefüllte Wasserflaschen aufgestellt und jeder Lehrer bekam einmal eine Schnur in den Mund, an der ein Stein befestigt war und unsere Aufgabe war es, innerhalb einer Minute so viele Wasserflaschen wie möglich umzuwerfen. Verständlicherweise mit der Schnur und dem Stein und ohne benutzen der Hände. Und ich muss sagen, so schlecht habe ich mich dabei gar nicht angestellt.

 

Danach spielten wir noch Volleyball und die spiele zogen sich leider so in die Länge, dass ich während des Volleyballmatches gehen musste, weil ich um 5 am Main Busstand in Hunsur sein musste. Dies war der erste Tag, an dem ich gerne länger in der Schule geblieben wäre.

 

 

So bin ich dann nach Hunsur gefahren, weil es für Paul, Robert und mich für das Wochenende nach Kundapur ging. Am Freitagabend sind wir also mit einem Sleeperbus los Richtung Westküste nach Kundapur gefahren und waren dort sehr früh, so gegen 7. In Kundapur sollten wir noch andere Mitreisende treffen, da diese allerdings erst mit unserem, für das Wochenende gebuchten, Privatbus gegen 11 in Kundapur waren, entschieden wir uns, nochmal zum Meer zu fahren. Dort hatte ich dann meine morgendliche Dusche in den Wellen :D

 

 

 

Als uns die anderen dann abholten, ging es für uns alle weiter Richtung Norden nach Murudeshwara, wo wir einen Stopp einlegten, um uns einen Tempel anzugucken.

 

 

Danach fuhren wir noch ein Stück Richtung Norden, bis nach Gorkana, was das günstigere Goa sein soll. Dort mussten wir dann erstmal für 15 Personen eine Unterkunft suchen, da wir vorher nichts gebucht hatten. Als das geschafft war, sind wir nochmal zum Strand gefahren und haben dort unseren Abend verbracht. Wir hofften einen Sonnenuntergang zu sehen, den hatten wir aber leider knapp verpasst. Dafür waren im Meer, als es richtig dunkel war, fluoriszierende Algen und es wirklich wunderschön aus.

 

 

Am nächsten Tag sind wir dann wieder Richtung Süd-Osten gefahren. Den wir wollten zu den Jog Falls. Dort verbrachten wir leider nur eine Stunde, weil manche nachhause mussten, aber dennoch habe ich die Stunde sehr genossen, da ich vorher noch nie Wasserfälle gesehen habe. Das Wetter hat auch super gepasst, denn es war kein strahlender Sonnenschein und der Himmel war ziemlich grau und mit Wolken bedeckt, wodurch die Wasserfälle doch etwas mystisch aussahen.

 

 

Am Abend des Sonntags hieß es dann für Robert, Paul und mich wieder Richtung Mysore fahren. Vorher sind wir nochmal zum Meer und konnten dort den Sonnenuntergang genießen und den Abend ausklingen lassen.

 

Die fahrt nach Mysore in dem Bus war leider ziemlich ungemütlich und kalt, trotz des Sleepers. Und dann hieß es Montagmorgen, fast direkt ins Projekt fahren. Ich schaffte es glücklicherweise vorher nochmal nach Hause, um zu duschen und zu Frühstücken.

 

 

 

Die letzten 2 Tage im Projekt waren erstaunlicherweise recht entspannt, was wohl daran liegen mag, dass ich mir eine Aufgabe gesucht habe, in der ich nicht unterrichten musste. Die letzten 2 Tage habe ich in den Beeten meiner Schule Unkraut gezupft und es hat mir erstaunlich viel Spaß gemacht.

 

 

 

Und naja jetzt bin ich gerade wieder krank und habe gerade das erste mal Fieber seit ich in Indien bin, aber das wird schon wieder :D

 

 

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