Registrierung beendet

Am Freitag waren wir jetzt endlich das letzte mal wegen unserer Registrierung in Mysore. Wir konnten endlich, nach wirklich langem warten, unsere Papiere wegen der Registrierung abholen.

Den restlichen Tag verbrachten wir dann recht entspannt in Mysore, hauptsächlich bei Adil, und freuten uns, nicht in der Schule unterrichten zu müssen. Der Tag war außerdem sehr entspannt, weil wir einige neue Leute bei Adils Shop kennenlernten. Unter anderem einen aus den Vereinigten Staaten und einen aus Belgien.

Am Samstag sind wir, wie sollte es anders sein, wieder nach Mysore gefahren. Hauptsächlich aus dem Grund, dass wir dort Daniel trafen. Daniel ist der Koordinator von Bangalore, also auch von der Organisation FSL, und wollte wissen, wie es uns im Projekt und in der Gastfamilie geht. So redeten wir ca. 1h mit ihm. Danach entschieden wir uns etwas Essen zu gehen, das Mittagszeit war. Der restliche Tag verlief noch recht entspannt und es ist nichts weiter besonderes mehr passiert.

Am Abend habe ich dann nur noch mein Ticket umgebucht, da es für mich am nächsten Mittwochabend Richtung Pondicherry geht. Aber dazu später mehr.

Weil wir am Samstag nicht unbedingt nochmal nach Mysore wollten, weil wir nicht so recht wussten, was wir da machen sollen, haben Julian und ich uns entschieden, zu einem tibetischen Dorf in unserer Nähe zu fahren. Das Dorf heißt Gurupura und ist insgesamt ziemlich groß, da noch relativ viele kleine Dörfer, die über eine ziemlich weite Fläche verteilt sind, dazugehören.

Wir sind dann also in Gurupura ausgestiegen (etwa 12km von Hunsur) und sind dann Richtung Kloster gelaufen. Dazu sind wir erst eine Landstraße eine Weile entlanggelaufen, haben kurz bei einem Saft halt gemacht und sind dann querfeldein über einen Trampelpfad zum Kloster. Der Weg war erstaunlich ruhig, kein Verkehrslärm, keine Menschen, nur die Natur und wir :D und es war sehr entspannend dem Lärm für eine Zeit zu entkommen.

Auf dem Gelände vom Kloster haben wir uns dann etwas umgeschaut, leider konnten wir nirgendwo reingehen, da alles geschlossen war. Vermutlich auch aus dem Grund das Sonntag ist. Dennoch war das Kloster und kleinere bauten drumherum auf dem Gelände sehr beeindruckend.

Die Mönche wohnen in kleinen Häusern auf dem Gelände des Klosters und ich finde dort sieht alles sehr ruhig und friedlich aus :) Nachdem wir noch ein paar Bilder machten, sind wir dann die Straße etwas weiter gelaufen und kamen nach einer Weile laufen und etwas Regen, an einem kleinen Restaurant an, welches uns von einem Vorfreiwilligen empfohlen wurde.

Zuerst sagte man uns, dass die Essenszeit vorbei ist, da es aber sowieso regnete blieben wir noch etwas dort und nach kurzer Zeit bekamen wir doch etwas zu essen. Und es war zu unserer beiden Freude nichts typisch indisches. Wir bekamen eine Art Nudelsuppe, mit normalen Spaghetti und Rindfleisch. Und es war uns eine sehr willkommene Abwechslung und verdammt lecker.

Allerdings wohnen dort auch keine Inder, sondern Tibetaner, die sich in Indien eine kleine Gemeinschaft aufgebaut haben.

Nachdem es aufgehört hat zu regnen und wir mit essen fertig waren, sind wir dann die Straße wieder zurück gelaufen bis zu unserem Bus und sind letztendlich, satt und zufrieden, nachhause zurück nach Hunsur gefahren.

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