Projektwechsel!

Nachdem wir von unserer Tour um die Südspitze wieder kamen, besuchte mich am Montag mein Koordinator in der Gastfamilie, um mit mir noch einmal den Projektwechsel zu besprechen. Von dem Moment an ging alles eigentlich recht schnell. Noch in der selben Woche bin ich dann von Hunsur nach Mysore, in meine neue Gastfamilie, gezogen. Am nächsten Montag war dann mein erster Tag im neuen Projekt. 


Ich bin jetzt von der Schule in Hanagodu zu People for Animals (PFA) nach Mysore gewechselt. People for Animals ist im Prinzip eine Auffangstation für Straßenhunde. Es bildet sich ein Mix aus der Behandlung von Hunden privater Personen, als auch das behandeln und kastrieren von Straßenhunden. Dabei bildet das Kastrieren von den Straßenhunden eigentlich die Hauptaufgabe von PFA, denn das Ziel besteht darin die Hundepopulation auf den Straßen größtmöglich zu minimieren.


Die Aufgabe der Volunteers ist natürlich nicht das Kastrieren oder Behandeln von Hunden, da wir dafür nicht qualifiziert sind bzw. nicht über die nötigen Kenntnisse verfügen. Unsere Aufgabe soll es eher sein dem zurzeit nicht vorhandenen Tierarzt zu assistieren. Den Hunden Essen, Trinken und Medizin zu geben, ihnen Augen und Ohren zu säubern und mit ihnen Zeit zu verbringen.  Dabei ist wohl unsere Hauptaufgabe davon, mit den Hunden Zeit zu verbringen, denn der Rest ist schnell erledigt. Und neben dem Krankheitsrisiko, klingen die Aufgaben interessanter als sie sind.


Nun möchte ich auch noch ein paar Zeilen zu meiner neuen Gastfamilie schreiben, da ich diese durch den Projektwechsel mitwechselte. Nachdem die Organisation meines Koordinators, wie ich in die Gastfamilie kommen solle, nicht wirklich gegeben war und ich mich eigentlich um alles selber kümmerte, wurde ich in der neuen Familie herzlich empfangen. Eine Woche nach meinem Wechsel hatte ich noch das Glück Ben, einen zweiten Volunteer, mit zu mir in die Familie zu bekommen. 

Die Accomodation ist ziemlich perfekt. Wir wohnen nicht direkt im Haus, sondern haben ein Extrazimmer mit eigenem Bad. Natürlich sind die Zimmer Geschlechtergetrennt.

Auch wenn man nach einiger Zeit die Eigenheiten der Familie mitbekommt, bin ich nach knapp 2 Monaten in der Familie immer noch sehr zufrieden.



Ein Eintrag über Weihnachten und Neujahr in Goa und dann Hampi folgt dann nächstes Jahr.

In dem Sinne wünsche ich jedem Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. 

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