Happy Christmas!

Happy Christmas! So wie es meine Gastfamilie ausdrückt und bei mir immer wieder für ein Grinsen im Gesicht gesorgt hat.

Dadurch das wir in einer christlichen Gastfamilie sind, wurde Weihnachten bei uns gefeiert, während es im hinduistischen kein gefeiertes Fest ist.

Unsere Gastfamilie ist sehr sehr stark dem christlichen Glauben anhängig, vor allem aber unsere Gastmutter. - Der Grund dafür liegt weiter in der Vergangenheit. - Demnach möchte sie auch nur gute Dinge tun, nach dem Prinzip der Nächstenliebe. Jedes Jahr verschenkt sie an ein paar ausgewählte noch ärmere Frauen Saris, das traditionell indische gewandt, welches so ziemlich alle älteren Frauen tragen.

Auch ich hatte zu Weihnachten das erste mal meinen Sari an, und es musste mir natürlich dabei geholfen werden diesen zu wickeln, denn trotz YouTube Tutorial habe ich es nicht alleine hinbekommen.

Der Weihnachtstag an sich - hier wird das Fest am 25. Dezember gefeiert - bestand daraus, dass wir am Morgen mit der Familie in die Kirche gegangen sind. Sogar der Weihnachtsmann war für die Kinder in der Kirche zu Besuch.

Als wir gegen Mittag wieder Zuhause waren, wurde für die Familie, dazu kamen noch ein paar Verwandte, Essen gekocht. Byriani. Ein Reisgericht, welches es in der Familie eigentlich nur zu feierlichen Anlässen gibt, wie zum Beispiel Geburtstagen oder besonderen Feiertagen.

Der Tag besteht hauptsächlich daraus, dass man zusammen isst und in Gemeinschaft zusammen sitzt.


Nach Weihnachten ging es dann für mich nach Goa. 

Goa ist ein kleiner Staat an der Westküste Indiens und wenn man einen Staat Indiens kennt, dann Goa. Denn Goa ist der Touristenort schlecht hin.

Dabei besteht Goa aus dem sehr touristischem Norden und dem noch etwas Naturbelassenerem Süden. Wir waren natürlich im Norden, um dort ein 3-Tages Festival zu besuchen.

Meine Erfahrung zu Goa ist nicht sonderlich positiv, was definitiv am Tourismus liegt und daran dass sich die Touristen nicht sonderlich respektvoll der Kultur gegenüber verhalten.

Man kann Goa gesehen haben, aber einen zweiten Besuch ist es für mich nicht Wert.


Nachdem wir Silvester noch in Goa verbrachten, fuhren wir dann im neuen Jahr nach Hampi.

Hampi ist ein kleiner idyllischer Ort im Norden Karnatakas. Das Landschaftsbild Hampi's ist charakterisiert durch riesige Felsen in Stadt und Umland.

Aktuell gibt es in Hampi leider das Problem, das viele Guesthouses und Restaurants vom Government geschlossen werden, weil sie illegal aufgebaut wurden und dadurch geht die ursprüngliche Atmosphäre ein bisschen verloren. Dennoch kann sich Hampi den Flair durch die riesigen Steine/Felsen nicht nehmen lassen.

Wir empfanden die Zeit in Hampi als sehr sehr entspannend und ich würde auch jeder Zeit wieder dorthin zurück fahren.

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Kommentare: 1
  • #1

    Kerstin (Dienstag, 20 März 2018 17:52)

    Sehr schön geschrieben.